FAKTEN IM ÜBERBLICK

Neurodermitis
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Neurodermitis: Zahlen und Fakten
  • Ca. 3,8 Mio. Menschen in Deutschland sind betroffen
  • Vor allem bei Kindern verbreitet (Häufigkeit: 10 - 20 %)
  • Chronisch-rezidivierende Hauterkrankung
  • Verlauf häufig in Schüben
  • Symptome: u.a. starker Juckreiz, trockene Haut
  • Behandlungsbausteine: Basistherapie, antientzündliche Therapie,
    Vermeidung von Triggerfaktoren

Über Neurodermitis

WISSENSWERTES

WAS IST Neurodermitis?

Eine deutsche Volkskrankheit

Die wichtigsten Symptome bei Neurodermitis sind trockene Haut und ein quälender Juckreiz. Die Lebensqualität der Betroffenen kann daher deutlich beeinträchtigt sein. Häufig setzt sich eine regelrechte Juck-Kratz-Spirale in Gang, die die Entstehung von Entzündungen und bakteriellen Infektionen begünstigt. Ein Kreislauf, der möglichst gezielt unterbrochen werden sollte.

Auch wenn Neurodermitis heute nicht kausal, also ursächlich, behandelt werden kann, bietet die Neurodermitis-Therapie doch gute Möglichkeiten, den Leidensdruck zu lindern und den Juckreiz in den Griff zu bekommen. Neben einer geeigneten Basispflege der Haut z. B. mit Feuchthaltesubstanzen wie Harnstoff oder Glycerin hat im akuten Stadium die Entzündungshemmung oberste Priorität.

Anwendungsgebiete

Neurodermatitis: Symptome

Zu den wichtigsten Anzeichen von Neurodermitis zählen Juckreiz (Pruritus) sowie Rötungen und Entzündungen, die immer wiederkehren. Allerdings sind die Neurodermitis-Symptome nicht durchgängig vorhanden. Es gibt auch weitgehend beschwerdefreie Intervalle, die sogar über Wochen hinweg anhalten können. Die bei Neurodermitis typische, trockene Haut bleibt allerdings auch im chronischen Stadium ein Thema.

Bei bestimmten Auslösern wie zum Beispiel Allergenen (z. B. Pollen), Stress oder auch Wetteränderungen kommen auch die entzündlichen Beschwerden plötzlich wieder zurück. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer chronisch-rezidivierenden Erkrankung.

Unterschiede je nach Alter des Patienten

Das klinische Erscheinungsbild kann je nach Alter der Betroffenen variieren.

Symptome bei Säuglingen
  • Rötungen und Hautveränderungen ab dem 3. Lebensmonat
  • v.a. an Wangen und Kopf („Milchschorf“)
  • Auch an Handgelenken, Ellenbogen (Außenseite) und Beinen
Symptome bei Jugendlichen
  • Hautveränderungen meist symmetrisch lokalisiert
  • Innenseite der Ellenbogen und Kniebeugen
  • Halsbereich
  • Doppelte Unterlidfalte, trockene Lippen, Verdünnung der seitlichen Augenbrauen
Symptome bei Erwachsenen
  • Hautveränderungen wie im Jugendalter
  • Zusätzlich: ggf. kleine Knötchen, die stark jucken
Triggerfaktoren - Auslöser für akute Schübe

Allergene:

Pollen Hausstaubmilben Haustiere Nahrungsmittel

Bestimmte Textilien:

Synthetikfasern Wollfasern

Wetter:

abrupte Temperaturwechsel kalte Winterluft

Chemische Stoffe

Konservierung­smittel Duftstoffe

Psychische Auslöser

Stress Sorgen Anspannung

Spezielle Substanzen in bestimmten Berufen

Bleichmittel bei Friseuren

Weitere Auslöser

Infektionen Hormonschwankungen in der Schwangerschaft Nikotin

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