FAKTEN IM ÜBERBLICK

Sonnenallergie
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Sonnenallergie: Fakten

  • Verschiedene Formen: Polymorphe Lichtdermatose, Mallorca Akne, Photoallergische Reaktionen
  • Häufigste Form: Polymorphe Lichtdermatose
  • Typische Symptome z. B. Juckreiz, Bläschen, Quaddeln
  • Bewährter Wirkstoff gegen die Symptome bei Sonnenallergie: Hydrocortison

Der umgangssprachliche Begriff „Sonnenallergie“ umfasst unterschiedliche Krankheitsbilder. Vor allem sind die Polymorphe Lichtdermatose, die Mallorca Akne und photoallergische Reaktionen zu nennen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass die oben genannten Hautveränderungen immer durch die Einwirkung von UV-Strahlung ausgelöst werden.

Fest steht: Im Fall des Falles ist schnelle Hilfe gefragt. Bewährt hat sich der Wirkstoff Hydrocortison zur äußerlichen Anwendung, denn dieser hat unter anderem entzündungshemmende, juckreizstillende und antiallergische Eigenschaften. Weitere Behandlungsmaßnahmen können im individuellen Fall erforderlich sein. Lassen Sie sich dazu im Zweifel von Ihrem Arzt beraten.

Über Sonnenallergie

WISSENSWERTES
Sonnenallergie: Ursachen

Juckende Hautveränderungen, die nach der Sonnenbestrahlung auftreten, werden im Volksmund im Allgemeinen mit einer „Sonnenallergie“ in Verbindung gebracht. Doch Sonnenallergie ist nicht gleich Sonnenallergie. Es gibt unterschiedliche Formen, bei denen die spezifischen Hautirritationen durch verschiedene Mechanismen hervorgerufen werden.

Mallorca Akne Im Rahmen der Mallorca Akne bilden sich akneartige, entzündliche Knötchen auf der Haut. Bei der Entstehung spielt nach aktuellem Stand der Forschung das Zusammenspiel von Sonne und Bestandteilen von Kosmetika und Hautcremes (inkl. Sonnenschutzmitteln) eine Rolle. Insbesondere Emulgatoren scheinen für die Entzündungsreaktion der Talgdrüsenfollikel verantwortlich zu sein. Wer also Sonnenschutzmittel oder Kosmetika ohne Emulgatoren verwendet, kann der Mallorca Akne effektiv vorbeugen.

Polymorphe Lichtdermatose Die Polymorphe Lichtdermatose – kurz PLD – zählt zu den häufigsten Formen der sogenannten Sonnenallergie. Etwa jeder Fünfte ist betroffen, wobei vor allem Frauen zu den Patienten mit PLD zählen. Als Auslöser scheint vor allem UVA-Strahlung eine Rolle zu spielen, also der längerwellige Teil der UV-Strahlung, der kaum von der Ozonschicht absorbiert wird und z. B. auch für den Sonnenbrand verantwortlich ist. Ärzte vermuten, dass eine Überempfindlichkeit gegen UV-Strahlen genetisch bedingt ist. Die Ursachenforschung ist allerdings noch nicht endgültig abgeschlossen.

Photoallergische Reaktionen Bestimmte Stoffe können bei Sonneneinstrahlung zu allergischen Hautreaktionen führen. Zu den bekannten Auslösern zählen z. B. Emulgatoren, UV-Filter, Duft- oder Fettstoffe, die z. B. in Feuchtigkeitscremes, Sonnencremes oder Make-Up enthalten sind.

Auch Medikamente können eine photoallergische Reaktion auslösen.
Zum Beispiel:

  • Bestimmte Diuretika ( „Entwässerungstabletten“)
  • Antiarrhythmika (Medikamente bei Herzrhythmusstörungen)
  • Nicht steroidale Antiphlogistika (Schmerzmittel mit entzündungshemmender Wirkung wie z. B. Ibuprofen oder Diclofenac)
  • Bestimmte Antibiotika

Sonnenallergie: Symptome

Zu den typischen Symptomen der Sonnenallergie zählen unter anderem Juckreiz, Bläschen und Quaddeln. Je nachdem, welche Art der Sonnenallergie vorliegt, treten nach der Sonneneinstrahlung charakteristische Hautveränderungen auf. Die Tabelle verschafft einen ersten Überblick:

Art der „Sonnenallergie“ Symptome Betroffene Hautstellen Besonderheiten

Polymorphe Lichtdermatose

Auslöser: UVA-Strahlung
  • Pickel
  • Pusteln
  • Bläschen
  • Juckreiz
  • Rötung
  • Dekolleté
  • Schultern
  • Nacken
  • Innenseite der Arme

Tritt vor allem dann auf, wenn die Haut nicht an Sonne gewöhnt ist (z. B. im Frühling)

Mallorca Akne

Auslöser: Zusammenspiel von Sonne und Bestandteilen von Hautcremes/ Kosmetika
  • Kleine entzündliche, akneartige Knötchen
  • v.a. im Gesicht
  • Seltener: Schultern, Dekolleté, oberer Rücken

Häufig nach Anwendung von Sonnencremes mit Emulgatoren

Photoallergische Reaktion

Auslöser: Durch Sonnenstrahlung bedingte, allergische Reaktion der Haut auf bestimmte Stoffe (z. B. Medikamente)
  • Rötung
  • Juckreiz
  • Nässende Bläschen
  • Gesicht
  • Hals
  • Nacken
  • Hände
  • Arme

Symptome treten meist nicht direkt nach Sonneneinstrahlung auf (eher nach 1-3 Tagen)

Sonnenallergie: Behandlung

Wenn es um das Thema Hilfe bei Sonnenallergie geht, spielen sowohl vorbeugende Verhaltensmaßnahmen als auch Medikamente für den Akutfall eine wichtige Rolle. Der maßvolle Umgang mit der Sonne ist eine unverzichtbare Basis, um Symptome zu vermeiden. Zur Linderung von akuten Beschwerden wie Juckreiz und Entzündung hat sich der Wirkstoff Hydrocortison bewährt.

Maßvoller Umgang mit der Sonne Wer weiß, dass er auf Sonneneinstrahlung mit Juckreiz, Pusteln oder Bläschen reagiert, sollte die Sonne grundsätzlich nur in Maßen genießen. Gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonne und halten Sie sich vor allem im Frühling und in der Mittagszeit besser im Schatten auf. Auch die Anwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor ist zu empfehlen – wichtig dabei ist ein ausreichend hoher Schutz gegen UVA-Strahlung. Wer chemische UV-Filter nicht verträgt, kann auf Mittel mit physikalischem Sonnenschutz zurückgreifen.

Hilfe gegen Juckreiz und Entzündung Im Akutfall lautet die Frage: Sonnenallergie – was hilft? Als erste Maßnahme ist Kühlen angesagt, zum Beispiel mit kalten Umschlägen. Zudem sollte die Haut unbedingt vor weiterer Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Zur gezielten Linderung der Symptome hat sich der Wirkstoff Hydrocortison zur äußerlichen Anwendung bewährt. Denn Hydrocortison wirkt unter anderem entzündungslindernd, antiallergisch und juckreizstillend. Bereits in niedriger Dosierung bringt er Symptome wie Rötung oder Juckreiz zum Abklingen.

Behandlung von Sonnenallergie im Überblick
Vorbeugung
  • Langsame Gewöhnung an die Sonne
  • In der Mittagszeit (11-15 Uhr) im Schatten aufhalten
  • Textiler Sonnenschutz (z. B. Sonnenhut, langärmlige Baumwoll-Shirts)
  • Verwendung von Sonnencreme mit hohem LSF (ggf. physikalischer Filter)
Hilfe im Akutfall
  • Haut kühlen
  • Hydrocortison-Präparate zur äußerlichen Anwendung
  • Ggf. Antihistaminika-Tabletten

Sonnenallergie: Vorbeugung

Wer den unangenehmen Symptomen einer Sonnenallergie vorbeugen möchte, sollte einige einfache Tipps zum maßvollen Umgang mit der Sonne beherzigen. Erfahren Sie hier, worauf es ankommt, um den Sommer möglichst ohne böses Erwachen genießen zu können.

  • Langsame Gewöhnung der Haut an die Sonne im Frühjahr; in schweren Fällen kann auch eine Lichtabhärtung beim Hautarzt durchgeführt werden
  • Textiler Sonnenschutz (z. B. Sonnenhut mit breiter Krempe, langärmlige Kleidung aus Baumwolle)
  • Auftragen von Sonnencreme mit hohem LSF entsprechend dem eigenen Hauttyp – lassen Sie sich in der Apotheke beraten
  • Patienten mit Mallorca-Akne sollten auf Sonnenschutzmittel ohne Emulgatoren und Fette zurückgreifen - auch die After-Sun-Lotion sollte frei von Emulgatoren und Fetten sein
  • Wer „normale“ Sonnenschutzmittel nicht verträgt, kann auf Mittel mit physikalischem Lichtschutz in hypoallergener Grundlage zurückgreifen

Medikamente & Sonne Bei der Einnahme bestimmter Medikamente kann Sonneneinstrahlung zu unerwünschten Hautreaktionen führen. Dazu zählen unter anderem:

  • Bestimmte Antibiotika (z. B. Tetracycline, Doxycyclin)
  • Johanniskraut-Präparate
  • Schmerzmittel wie z. B. Diclofenac
  • Beachten Sie bitte den Beipackzettel und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

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