Was tun bei Insektenstichen?

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Checkliste

  • Ggf. Entfernung des Stachels
  • Lokales Desinfizieren
  • Kühlung der Hautstelle (z. B. mit nassen Baumwolltüchern)
  • Kühlende Gele mit histaminhemmender Wirkung
  • Nicht Kratzen!
Wichtiger Hinweis: Insektengiftallergiker sollten immer spezielle Notfall-Medikamente bei sich tragen und ggf. den Notarzt verständigen. Lassen Sie sich dazu vorab von Ihrem Arzt beraten.

Über Insektenstiche

WISSENSWERTES

Rötung, Juckreiz und Schwellung sind typische Symptome bei Insektenstichen. Hintergrund dieser Beschwerden ist die übermäßige Ausschüttung von Histamin als Reaktion auf den Speichel von Mücken bzw. auf das Gift von Bienen und Wespen. Dockt Histamin im Körper an bestimmte Rezeptoren an, ist eine lokale Entzündungsreaktion mit den charakteristischen Symptomen die Folge.

Insektenstiche: Symptome

  • Rötung
  • Juckreiz
  • Schwellung/ Quaddel-Bildung (lokal begrenzt)
  • Brennen
  • Schmerz

Mückenstich: Symptome
Ein Mückenstich führt in der Regel zu folgenden Beschwerden

  • Starker Juckreiz
  • Rötung
  • Kleine Schwellung
  • Da der Speichel der Mücke, der beim Stich abgegeben wird, schmerzstillende Substanzen enthält, sind Mückenstiche kaum schmerzhaft.

Hintergrund: Der Speichel der Mücke enthält einen „Blutverdünner“, der bewirkt, dass das Blut nicht gerinnt und die Mücke saugen kann. Genau dieser Speichel ist dafür verantwortlich, dass die Einstichstelle häufig anschwillt und vor allem so stark juckt. Auslöser sind bestimmte Proteine, die eine entsprechende Hautreaktion hervorrufen.

Bienen- und Wespenstich: Symptome
Durch das injizierte Gift sind Bienen- und Wespenstiche in der Regel sehr schmerzhaft.

Die wichtigsten Symptome bei Bienen- und Wespenstichen im Überblick:

  • Schmerzen
  • Lokale Rötung
  • Schwellung
  • Juckreiz
  • Ggf. Stachel in der Einstichstelle (bei Bienen; Wespen können Stachel wieder herausziehen und nochmals zustechen)

Insektengiftallergie: Symptome
Normalerweise ist die Entzündungsreaktion bei Insektenstichen lokal begrenzt und lässt sich mit geeigneten Gelen oder Cremes aus der Apotheke gut behandeln. Anders sieht es bei einer echten Insektengiftallergie (z. B. auf das Gift von Bienen und Wespen) aus. Diese erfordert spezielle Behandlungsmaßnahmen bzw. geeignete Notfall-Medikamente.

Folgende Symptome bei Insektengiftallergie sind möglich:

  • Schwellung und Rötung mit einem Durchmesser von mehr als 10 Zentimetern
  • Anhaltende Schwellung (länger als 24 Stunden)
  • Juckreiz, Rötung und/ oder Quaddeln am gesamten Körper
  • Schwindel, Herzrasen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Atemnot

Bei bekannter Insektengiftallergie oder Anzeichen für einen anaphylaktischen Schock wie z. B. Schwindel, Übelkeit, Benommenheit, Kreislaufprobleme und Atemnot ist sofort ein Notarzt zu verständigen.

Insektenstiche: Behandlung
Bei Insektenstichen aller Art heißt es: Ruhe bewahren und schnell handeln. Denn wer die richtigen Sofortmaßnahmen kennt, kann die Ausprägung der Symptome in Grenzen halten. Bei Juckreiz und entzündeten Stichen haben sich kühlende Gele mit histaminhemmender Wirkung besonders bewährt.

Grundsätzlich gilt: Kratzen ist bei Stichen unbedingt zu vermeiden. Andernfalls steigt das Risiko für Infektionen. Bei einem Wespen- oder Bienenstich sollte das Gift keinesfalls aus der Wunde herausgedrückt werden.

Erste Hilfe bei Insektenstichen
Bei Stichen sollten folgende Erstmaßnahmen getroffen werden:

  • Bei Bienenstichen: Wenn der Stachel steckt, sollte dieser herausgezogen werden
  • Desinfektion der Stichstelle
  • Kühlen der Stichstelle: Im ersten Moment ist ein mit kaltem Leitungswasser getränktes Baumwolltuch geeignet. Anschließend sollten kühlende

Gele zur Juckreizlinderung aus der Apotheke (Tipp: Soventol® Gel mit dem Antihistaminikum Bamipin) aufgetragen werden.

Bewährte Mittel bei Insektenstichen
Antihistaminika zur äußerlichen Anwendung haben sich bei Insektenstichen bestens bewährt. Denn sie blockieren die Histaminrezeptoren und greifen damit genau dort an, wo Juckreiz, Rötung und Entzündung ihre Ursache haben. Kühlende Gele aus der Apotheke mit histaminhemmenden Inhaltsstoffen wie z. B. Bamipin haben den Vorteil, dass die juckreizlindernde Wirkung noch schneller einsetzt.

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