Was tun bei Insektenstichen?

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Fakten im Überblick zur Mückenabwehr

  • Weltweit gibt es mehr als 3.000 Stechmücken-Arten
  • In Deutschland: Knapp 50 verschiedene Mückenarten
  • Die Asiatische Tigermücke wird in Deutschland immer häufiger registriert
  • Nur weibliche Mücken stechen (Blut zur Eiproduktion notwendig

Wie lassen sich lästige, juckende Mückenstiche vermeiden? Und welche Möglichkeiten gibt es, Zecken fern zu halten und damit auch das Risiko für durch Zecken übertragbare Krankheiten wie FSME und Borreliose zu senken?
Hier finden Sie Wissenswertes zum Thema Insektenschutz.

Über Insektenschutz

WISSENSWERTES

Schutz vor Mücken
Im Sommer haben Mücken Hochsaison. Und dabei geht es ganz schön rund – schließlich sind allein in Deutschland fast 50 Mückenarten beheimatet. Und es werden immer mehr. Selbst Exoten wie die Asiatische Tigermücke werden von Experten immer häufiger in unseren Breitengraden registriert.

Umso wichtiger ist es, zu wissen, wie man sich und seine Familie vor den Blutsaugern schützen kann. Das gilt natürlich gerade auch dann, wenn es auf Reisen geht. Schließlich können Mücken in bestimmten Urlaubsregionen auch gefährliche Krankheiten wie Malaria übertragen.

Extra-Tipp: Informieren Sie sich vor Antritt einer Fernreise (insbesondere in tropische und subtropische Regionen) über mögliche Gesundheitsrisiken vor Ort – dazu zählen natürlich auch durch Mücken übertragbare Krankheiten. Ansprechpartner ist der Hausarzt oder das Tropeninstitut in Ihrer Nähe.

Allgemeine Maßnahmen zum Mückenschutz
Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie ergänzend zur Anwendung eines Repellents einiges dazu beitragen, Mückenstiche zu vermeiden.

So empfiehlt es sich beispielsweise, langärmlige Shirts und lange Hosen aus festen Materialien (z. B. Leinen) zu tragen. Auch ein sparsamer Umgang mit blumigen Parfums ist empfehlenswert, da andernfalls Mücken angezogen werden. Für die eigenen vier Wände ist ein engmaschiges Fliegengitter für die Fenster von Vorteil.

Hier finden Sie bewährte Tipps zum Mückenschutz auf einen Blick.

Extra-Tipp: Um den Juckreiz bei Mückenstichen schnell und lang anhaltend zu lindern, hat sich der Klassiker Soventol® Gel bewährt. Denn nur Soventol® Gel enthält das Antihistaminikum Bamipin.

Lesen Sie hier mehr über Soventol® Gel.

Spezielle Maßnahmen zum Mückenschutz auf Reisen
Bei Reisen in Urlaubsregionen mit erhöhtem Malariarisiko (bzw. mit erhöhtem Risiko für andere, durch Mücken übertragbare Krankheiten) sind spezielle Verhaltensmaßnahmen empfehlenswert.

Dazu zählen:

  • Konsequente Anwendung von Repellents nach dem Auftragen eines Sonnenschutz-Mittels (das Sonnenschutz-Mittel sollte gut eingezogen sein)
  • Moskitonetz über dem Bett – erkundigen Sie sich ggf. in der gebuchten Unterkunft danach
  • Eingeschränkter Aufenthalt im Freien während der Dämmerung – hier wird die Anopheles-Mücke (Malaria-Überträger) aktiv
  • Schutz durch lange, helle Kleidung

Vor Reiseantritt sollte mit dem Arzt geklärt werden, ob ggf. eine medikamentöse Malaria-Prophylaxe bzw. andere Impfungen für das geplante Reiseziel notwendig sind.

Schutz vor Zecken
Sie lauern in der Wiese, am Wegesrand und im Unterholz: Zecken haben in Deutschland von März bis Oktober Hochsaison. Da sie gefährliche Krankheiten wie FSME oder Borreliose übertragen können, ist ein zuverlässiger Schutz gerade in dieser Zeit besonders wichtig. Insbesondere auch deshalb, weil es gegen Borreliose noch keine Impfung gibt.

Neben allgemeinen Verhaltensmaßnahmen haben sich spezielle Zecken-Repellents aus der Apotheke bewährt, um die unliebsamen Parasiten auf Abstand zu halten.

Wichtig: Auch in bestimmten Urlaubsregionen wie z. B. Österreich, Slowenien oder Kroatien sind Zecken vermehrt verbreitet. Ein Repellent zum Schutz vor Zecken sollte daher in keiner Reiseapotheke fehlen.

Hintergrund: Durch Zecken übertragbare Krankheiten
Zu den häufigsten durch Zecken übertragenen Krankheiten zählen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Lyme-Borreliose.

Die wichtigsten Fakten zu diesen Krankheitsbildern haben wir hier für Sie zusammengestellt:

FSME: Steckbrief
Erreger: FSME-Virus

Risikogebiete:

  • In Deutschland z.B. Regionen in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Hessen, mittlerweile aber auch regionsunabhängige Ausweitung
  • Urlaubsregionen wie z. B. Österreich, Schweiz, Slowenien, Kroatien, Schweden
  • Tipp: Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt über das aktuelle FSME-Risiko vor Ort

Symptome:

  • Grippeartige Beschwerden (z. B. Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber)
  • Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit
  • Erbrechen, Lichtscheu, Geräuschempfindlichkeit
  • ggf. Bewusstseinstrübung, Lähmungen, Rückenschmerzen, Sprechstörungen

Behandlung:

  • Bettruhe
  • Symptomatische Behandlung (z. B. Schmerzmittel, fiebersenkende Mittel)

Vorbeugung:

  • FSME-Impfung empfohlen: insbesondere für Bewohner von FSME-Risikogebieten, bei geplanten Reisen in ein FSME-Risikogebiet und
    für beruflich gefährdete Personen (z. B. Forstarbeiter)
  • Konsequente Anwendung von Repellents gegen Zecken (Soventol® PROTECT Intensiv-Schutzspray zur Zeckenabwehr)
  • Beachtung allgemeiner Verhaltensmaßnahmen zum Zeckenschutz Mehr erfahren
  • Wichtig: Lassen Sie sich zum Thema FSME-Impfung von Ihrem Hausarzt beraten.

Borreliose: Steckbrief
Erreger:

  • Bakterien (verschiedene Borrelien-Arten)
  • Gut zu wissen: bis zu 30 Prozent der Zecken in Deutschland tragen Borrelien in sich (regionale Unterschiede). Dementsprechend hoch ist das Infektionsrisiko.

Risikogebiete:

  • Ganz Deutschland
  • In Europa, Nordamerika und Asien
  • Tipp: Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die Infektionsgefahr vor Ort

Symptome:

  • In 50-90 Prozent der Fälle: Kreisrunde Rötung um die Einstichstelle, die sich ausdehnt („Wanderröte“). Diese kann auch erst einige Tage bis Wochen nach dem Stich auftreten.
  • Grippeartige Beschwerden (z. B. Kopfschmerzen, Fieber, vergrößerte Lymphknoten)
  • Wichtig zu wissen: Wenn die Behandlung nicht frühzeitig beginnt, können weitere Symptome wie Taubheitsgefühl, Seh- und Hörstörungen, Gelenkbeschwerden, Gelenkentzündungen oder Lähmungserscheinungen auftreten.

Behandlung:

  • Antibiotika (Tabletten oder Verabreichung per Infusion)
  • Je früher die Antibiotika-Therapie erfolgt, desto besser ist der Behandlungserfolg und desto sicherer werden Spätfolgen vermieden.

Vorbeugung:

Allgemeine Maßnahmen zum Zeckenschutz
Um sich vor Zecken und entsprechenden übertragbaren Krankheiten zu schützen, ist es wichtig, einige einfache Verhaltensmaßnahmen zu beachten.

Die richtige Kleidung (langärmlig, fester Stoff, festes Schuhwerk) ist dabei unverzichtbar. Darüber hinaus bietet die konsequente Anwendung von Repellents gegen Zecken (Soventol® PROTECT Intensivspray zur Zeckenabwehr) zuverlässigen Schutz.

Zusätzlich sollte der Körper nach jedem Aufenthalt im Freien nach Zecken abgesucht werden.

Denn je länger eine Zecke unbemerkt bleibt und Blut saugt, desto größer ist das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern. Achten Sie dabei auch auf „versteckte“ Stellen wie z. B. die Partie hinter den Ohren, die Kniekehlen und Achselhöhlen.

Sollten Sie eine Zecke entdecken, ist es wichtig, diese schnellstmöglich zu entfernen.

Richtige Entfernung von Zecken:

  • Mit Zeckenzange / Pinzette
  • Zecke möglichst nah an der Einstichstelle/am Hals fassen
  • Gerade Herausziehen

Falsche Entfernung von Zecken:

  • Verwendung von Öl (z.B. Teebaumöl), Klebstoff oder anderen Hausmitteln
  • Herausdrehen
  • Quetschen der Zecke
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