EKZEME IM ÜBERBLICK

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Was sind Ekzeme?

Unter einem Ekzem versteht man eine entzündliche, flächenhafte, nicht infektiöse Hautveränderung. Je nachdem, ob ein akutes oder chronisches Stadium vorliegt sowie je nach Art des Ekzems, können sich die Symptome unterscheiden. Häufig sind Hautrötung, Juckreiz und Brennen im Spiel, doch auch schuppige Haut sowie Bläschen oder Papeln können auftreten.

Über Ekzeme

WISSENSWERTES
Ekzeme: Ursachen

Vielfältige Ursachen können die Entstehung von Ekzemen begünstigen. Grundsätzlich unterscheidet man je nach Auslöser zwischen exogenen und endogenen Ekzemen. Bei exogenen Ekzemen spielen äußere Einflüsse eine Rolle, endogene Ekzeme sind meist eine Frage der Veranlagung. Grundsätzlich ist das Spektrum der Ursachen für Ekzeme breit gefächert und reicht von Allergien über klimatische Einflüsse bis hin zu genetischer Veranlagung und der Besiedlung mit Hefepilzen oder Bakterien.

Exogenes Ekzem: Auslöser
Exogene Ekzeme sind Folge von äußeren Einflüssen wie zum Beispiel Wind und Wetter oder stellen sich nach unmittelbarem Kontakt mit bestimmten Metallen oder Chemikalien ein.

Exogenes Ekzem Auslöser Besonderheiten
Allergisches Kontaktekzem
  • Metalle (z. B. Nickel in Schmuck oder Münzen)
  • Duftstoffe (z. B. in Deodorants)
  • Chemikalien (z. B. in Farben)
  • Farb- und Konservierungsmittel (z. B. in Kleidungsstücken)

Die Allergie zeigt sich etwa 48 bis 72 Stunden nach dem Allergen-Kontakt (Allergie vom Spättyp)

Chronisches toxisches Kontaktekzem
  • Waschmittel
  • Reinigungsmittel
  • Desinfektionsmittel

Schädigung der Hautbarriere durch häufigen Gebrauch von normalerweise geringfügig reizenden (toxischer) Stoffen – oft bei Friseuren, Bäckern oder Malern („Berufs-Ekzeme“)

Akutes toxisches Kontaktekzem
  • Säuren
  • Laugen
  • Strahlen
  • Nesselgift (z. B. giftige Quallen, Brennhaare der Eichenprozessionsspinner-Raupe)

Beim akuten toxischen Kontaktekzem entstehen entzündliche Hautreaktionen durch den Kontakt mit einem aggressiven (toxischen) Stoff. Streng genommen fällt hierunter auch der durch UV-Strahlen verursachte Sonnenbrand. Aber auch die Raupendermatitis zählt zu den toxisch-irritativen Hautreaktionen.

Winterekzem
  • Kälte
  • Trockene Heizungsluft

Bereits ab einer Außentemperatur von 8 Grad Celsius sinkt die Fettproduktion der Talgdrüsen; gleichzeitig sorgt die trockene Heizungsluft für noch mehr Verdunstung von Hautfeuchtigkeit


Endogenes Ekzem: Auslöser

Das endogene Ekzem hat seinen Ursprung im „Inneren“ – zumeist spielt eine gewisse genetische Prädisposition eine Rolle, wobei äußere Faktoren häufig als Triggerfaktoren wirken.

Endogenes Ekzem Auslöser Besonderheiten
Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
  • Genetische Veranlagung
  • Äußere Faktoren wie z. B. Stress oder Nahrungsmittel (Triggerfaktoren, die einen akuten Schub auslösen können)
Leidet ein Elternteil an Neurodermitis, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind ebenfalls erkrankt, bei 30 %. Sind beide Elternteile betroffen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf ca. 60 – 80%.
Seborrhoisches Ekzem
  • Übermäßige Talgproduktion
  • Besiedlung mit Hefepilzen
Gelblich-fettige Schuppen im Bereich von talgdrüsenreichen Körperregionen (z. B. Kopfhaut, Augenbrauen) sind typisch.
Ekzeme: Symptome

Unter einem Ekzem versteht man eine entzündliche, flächenhafte, nicht infektiöse Hautveränderung. Je nachdem, ob ein akutes oder chronisches Stadium vorliegt sowie je nach Art des Ekzems, können sich die Symptome unterscheiden. Häufig sind Hautrötung, Juckreiz und Brennen im Spiel, doch auch schuppige Haut sowie Bläschen oder Papeln können auftreten.

Akutes Ekzem: Anzeichen Ein akutes Ekzem beginnt in der Regel mit einer Hautrötung, später sind Schwellungen, Papeln, Bläschen oder auch Blasen möglich. Häufig leiden die Betroffenen auch unter Juckreiz oder Brennen, wobei die Beschwerden nach einiger Zeit wieder abklingen.

Chronisches Ekzem: Anzeichen Ein chronisches Ekzem ist durch mehr oder weniger permanent trockene, schuppige und gerötete Haut gekennzeichnet. Im späteren Stadium ist auch eine sogenannte Lichenifikation möglich. Darunter versteht man eine flächenhafte, lederartige Verdickung der Haut. Ohne Behandlung bleiben die Symptome bestehen.

Spezifische Symptome bei verschiedenen Ekzem-Arten
Ekzem Symptome Betroffene Körperstellen
Allergisches Kontaktekzem
  • Rötung, Juckreiz, Schwellung
  • Bläschen, Knötchen treten etwas später auf
  • Schuppen, Nässen, Brennen

Meist begrenzt auf die Hautstelle, die mit dem Allergen in Kontakt war

Winterekzem
  • Hautrötung
  • Rissige, spröde Haut
  • Juckreiz
  • Brennen
  • Ggf. nässende Bläschen

Die Hautveränderungen betreffen unbedeckte Körperstellen (z. B. Gesicht, Hände)

Seborrhoisches Ekzem
  • Weiß-gelbliche, fettige Schuppen
  • Juckreiz gering ausgeprägt
  • Rötung

Die Hautveränderungen treten an talgdrüsenreichen Körperregionen auf (z. B. Kopfhaut, Augenbrauen, Nasolabialfalten) – vornehmlich betroffene Körperstellen variieren je nach Alter des Betroffenen (bei Säuglingen häufig „Kopfgneis“)

Atopisches Ekzem / Neurodermitis
  • Juckreiz
  • Rötung
  • Nässen
  • Trockene Haut
  • Schuppung
  • Krustenbildung

Die hauptsächlich betroffenen Körperstellen variieren je nach Alter des Betroffenen. Besonders häufig treten die Hautveränderungen allerdings im Bereich von Armbeugen, Handflächen und Kniekehlen auf.

Mehr erfahren
Nummuläres Ekzem
  • Münzförmige, intensive Rötungen, die scharf begrenzt sind
  • Schuppung
  • Bläschen
  • Beine
  • Oberer Rücken
  • Oberarme
  • Hände
Was hilft bei Ekzemen?

Ekzeme: Behandlung Wer unter Ekzemen leidet, wünscht sich eine effektive und zuverlässige Möglichkeit der Behandlung. Im Akutfall hat sich der Wirkstoff Hydrocortison bewährt, der in vergleichsweise geringer Dosierung äußerlich angewendet wird. Weitere Maßnahmen, die bei der Behandlung von Ekzemen eine Rolle spielen, sind die richtige Hautpflege sowie – falls möglich – die Meidung der Auslöser.

Hilfe im Akutfall Ein akutes Ekzem beginnt in der Regel mit einer Hautrötung, später sind Schwellungen, Papeln, Bläschen oder auch Blasen möglich. Häufig leiden die Betroffenen auch unter Juckreiz oder Brennen, wobei die Beschwerden nach einiger Zeit wieder abklingen.

Tipps für den Alltag

Ekzeme: Vorbeugung Wer zu Ekzemen neigt, sollte im Alltag einige einfache Tipps beherzigen. Denn so lässt sich meist der Entstehung von Beschwerden vorbeugen. Hier haben wir einige Maßnahmen für Sie zusammengestellt.

Tipps zur Vorbeugung

  • Begrenzen Sie den Kontakt der Haut mit Wasser. Zu langes und zu heißes Duschen kann Ekzeme fördern. Das gilt auch für zu intensives Händewaschen.
  • Tragen Sie Kleidungsstücke aus groben Materialien, Wolle oder Synthetik-Fasern niemals direkt auf der Haut. Besser geeignet sind zum Beispiel Baumwolle oder Seide.
  • Vermeiden Sie starkes Schwitzen.
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